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18. März 2012 / Philippe Wampfler

Journalistische Fragen. Echte Fragen.

In einer Replik auf eine Kritik von Roger Schawinski an den so genannten »Edelfedern« schreibt Constantin Seibt heute auf persoenlich.com:

Wenn du wirkliche Fragen hast (also Fragen, bei denen du selbst die Antwort nicht weisst) und die Leute ausreden lässt, dann antworten dir die Leute. Ein Gespräch ist ein Spiegel.

Natürlich gibt es Journalisten, die schneller und härter fragen als ich. Die etwa in ihrer Talkshow den Maschinengewehr-Fragestil haben, der manchmal ein wenig an den Austern-Witz über die Deutschen erinnert: Wie essen die Deutschen Austern? Sie klopfen auf die Schale und brüllen: »Aufmachen!«

Was Seibt schreibt, gilt wohl für alle, die Fragen als Methode einsetzen. Die Coaching- und Unternehmensberatungs-Weisheit, »wer fragt, führt«, gilt dabei kaum: Wer echt fragt, führt eben gerade nicht, sondern ist an einem gleich berechtigten Prozess beteiligt.

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