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26. Dezember 2011 / Philippe Wampfler

Frau Freitag fragen.

Karin Freitag, die sich selbst »Kafi Freitag« nennt, führt seit diesem Monat ein wunderbar gestaltetes Fragenblog: Frag Frau Freitag. Sie beschreibt es wie folgt:

Dieser Blog gibt Antworten auf Fragen des Alltags.

Sie haben Ärger mit ihrem Vorgesetzten? Fragen Sie Frau Freitag. Sie wissen nicht, was Sie ihrer/ihrem Liebsten zum Valentinstag schenken sollen? Fragen Sie Frau Freitag. Sie sind neu auf Facebook und fragen sich nun, ob sie jeden ihrer 502 Freunde persönlich kennenlernen sollten? Fragen Sie Frau Freitag. Sie möchten eine Lösung für den Partner, der Sie in geselliger Runde niemandem vorstellt? Fragen Sie Frau Freitag. Ihr Bürofarn hat braune Blattränder und wirkt insgesamt wenig enthusiastisch? Fragen Sie Frau Freitag. Sie haben vergessen, wie man Socken strickt? Fragen Sie Frau Freitag. Sie haben eine Schwiegermutter, die Ihnen das Leben zur Hölle macht, möchten aber noch etwas länger mit ihrem Ehemann zusammenbleiben? Fragen Sie Frau Freitag.

Aufgrund der ersten Blogpost hatte ich den Eindruck, Frau Freitag scheine sich auch an einer Konstruktion eines Stilbegriffs zu beteiligen, der nicht nur apolitisch ist, sondern davon ausgeht, alle Menschen könnten in schicken urbanen Wohnungen leben und hätten genug Freizeit und Geld, um ihr Leben ihren Wünschen und Stilvorstellungen gemäß zu gestalten. (Und sollten ihre Zeit und Energie auch so einsetzen…) Neben dem Tages-Anzeiger Magazin (z.B. Birgit Schmid) arbeitet auch Jeroen van Rojien im NZZ-Stil-Blog an dieser Konstruktion mit.

Mittlerweile habe ich Frau Freitag auch nach ihrem Verhältnis zur Politik befragt und eine schlaue Antwort erhalten. 

Es lohnt sich also, Frau Freitag zu fragen!

  1. kafi freitag / Dez 26 2011 10:51 pm

    Lieber Herr Wampfler
    Wie kommen Sie darauf, dass ich einen apolitischen Stilbegriff konstruiere?
    Und wo steht geschrieben, dass man an seinem Leben nur dann Spass haben kann, wenn man genug Geld und Zeit und eine schicke urbane Wohnung hat? Ich glaube an das genaue Gegenteil.
    Mein Blog ist seit 2 Tagen online. Warten Sie doch noch ein paar ab 😉

    Lieben Gruss, Kafi Freitag

  2. Philippe Wampfler / Dez 27 2011 9:07 am

    Das stimmt, liebe Frau Freitag – meine Kritik erfolgte vorschnell. Sagen wir, die Hasenfellantwort hat mich etwas zu stark beeinflusst. Zudem folgte darauf dann so eine Schminkgeschichte, wo Sie versucht haben zu erklären, wie man jünger aussehen kann – und sei es mit Lachen. Meiner Meinung nach ist das die Definition von apolitisch: Jung aussehen zu wollen. Weil man dann die Realität ignoriert und dadurch auch nicht mehr auf die Realität bezogen handeln kann.
    (Ich meinte eigentlich nicht, dass Sie davon ausgehen, man bräuchte für Lebensspass Geld und schicke Wohnung – sondern sie nähmen an, dass Geld kein Hinderungsgrund sein kann, nicht stilvoll zu leben. Dass man immer die Wahl zwischen Champagner und Prosecco hat, sozusagen.)
    — Ich passe den Blogpost noch an.

  3. Johne935 / Apr 27 2014 6:09 pm

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