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25. Februar 2011 / Philippe Wampfler

Fragen an ein Medium. McLuhan.

Wenn man etwas Schlaues zu Medien sagen will, ist ein Verweis auf Marshall McLuhan sicher nie falsch. Hier möchte ich sein Konzept des Tetraeders vorstellen, mit dem sich jede Medium – in einem sozialen und historischen Kontext – analysieren lässt.

McLuhan stellt grundsätzlich vier Fragen ein Medium:

  1. Was wird durch das Medium verstärkt?
  2. Was wird durch das Medium obsolet?
  3. Was wird durch das Medium wieder aktuell, das früher obsolet gemacht worden war?
  4. Was löst das Medium aus, wenn es bis zu seinen Extremen überzogen wird?

Auf der Seite von Scott Bennett kann man einige Beispiele dazu interaktiv nachvollziehen. Hier sei eines genannt, das auf McLuhan zurückgeht: Der Computer. Im Folgenden eine sehr knappe Analyse, etwas ausführlicher bei Anthony Hempell.

  1. Er beschleunigt die Rechenkapazität von logischen Operationen.
  2. Mechanische Prozesse sowie traditionelle Medien werden weniger stark in Anspruch genommen.
  3. Wieder aktuell werden quantitative Verfahren sowie das Vertrauen in Zahlen in einem fast mystischen Sinne.
  4. Die Sequenz wird zu einem simultanen Prozess, der Computer erzeugt eine eigene Realität (virtual reality), die störungsanfällig ist (Viren etc.).

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