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24. August 2010 / Philippe Wampfler

Eine gute erste Frage. Gemäss Sandra Maischberger.

Im SZ-Magazin (das man wohl wegen der Augmented Reality-Technik gelesen hat) gibt Sandra Maischberger im Interview mit Sabine Schneider ihre Kriterien für gute Fragen preis:

Die erste Frage soll den Ton festlegen, in dem das Gespräch geführt wird, den Gesprächspartner interessieren und die Zuschauer oder Leser neugierig machen. Ein Interview muss schnell möglichst intensiv und packend sein. Und was für die erste Frage gilt, gilt auch für die letzte: Sie kann alles kaputt machen.

Die letzte Frage sollte noch mal den Interviewten in den Mittelpunkt stellen.

Sie geht auf zwei Beispiele ein: Die Einstiegsfrage von Friedrich Küppersbusch an Rudolf Seiters:

Sie heißen Rudolf, Ihr Bruder heißt Adolf, und wie waren Ihre Eltern sonst so drauf?

Und die von Sabine Schneider an sie selbst gerichtete (fast) letzte Frage, wer denn in der Lage sei, sie, Sandra Maischberger, am deutschen Fernsehen abzulösen.

Beide Fragen sind ihrer Meinung nach zu riskant – man kann daraus schließen, die erfahrene Talkmasterin würde riskante Fragen eher zwischen der ersten und der letzten Frage unterbringen: Oder dann riskieren, der mit der ersten Frage festgelegte »Ton« durchziehen zu müssen.

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